Was ist ein IgG-Test?
IgG steht für Immunglobulin G, den am häufigsten vorkommenden Antikörper im menschlichen Blut. Ein IgG-Test ist ein Bluttest, der die Reaktion von IgG-Antikörpern auf bestimmte Lebensmittel misst und Hinweise darauf geben kann, auf welche Nahrungsmittel eine Person möglicherweise empfindlich reagiert. Viele Menschen nutzen die Ergebnisse als Ausgangspunkt für die Planung einer Eliminationsdiät.
Die IgG-Antikörperprogramme von YorkTest messen die Reaktionen auf mehr als 200 verschiedene Lebensmittel und Getränke. Der Test dient nicht der Diagnose einer Erkrankung, sondern kann als Hilfsmittel zur Anpassung der Ernährung genutzt werden und als Ausgangspunkt für eine Eliminationsdiät dienen.
Wie lange halten die Auswirkungen einer Lebensmittelunverträglichkeit an?
Die Symptome einer Lebensmittelunverträglichkeit treten in der Regel verzögert auf und können sich – im Gegensatz zu den Symptomen einer Nahrungsmittelallergie – erst mehrere Stunden nach dem Verzehr des auslösenden Lebensmittels bemerkbar machen. Dadurch kann es schwierig sein, genau zu bestimmen, welche Lebensmittel oder Getränke die Beschwerden verursachen.
Beschwerden die durch eine Lebensmittelunverträglichkeit ausgelöst werden, können über einen längeren Zeitraum anhalten, insbesondere wenn die auslösenden Lebensmittel regelmäßig verzehrt werden. Weitere Informationen zu den Symptomen finden Sie hier.
Was ist der Unterschied zwischen einer Lebensmittelallergie und einer Lebensmittelunverträglichkeit?
Viele Menschen nehmen an, dass eine Lebensmittelallergie und eine Lebensmittelunverträglichkeit dasselbe sind, insbesondere auch, weil die Begriffe im Alltag oft synonym verwendet werden. Tatsächlich handelt es sich jedoch um sehr unterschiedliche Reaktionen des Körpers.
Eine Lebensmittelallergie kann lebensbedrohlich sein, und die Symptome treten häufig unmittelbar nach dem Verzehr auf. Eine Lebensmittelunverträglichkeit hingegen ist in der Regel nicht lebensbedrohlich, und die Symptome können sich erst bis zu 72 Stunden nach dem Verzehr des auslösenden Lebensmittels entwickeln. Aus wissenschaftlicher Sicht produziert der Körper bei einer allergischen Reaktion IgE-Antikörper, während bei einer Lebensmittelunverträglichkeit IgG-Antikörper beteiligt sein können. Dies verdeutlicht, dass die biologischen Prozesse, die hinter einer Lebensmittelallergie und einer Lebensmittelunverträglichkeit stehen, deutlich unterschiedlich sind.
Erfahren Sie mehr über die Unterschiede zwischen Lebensmittelallergien und Lebensmittelunverträglichkeiten.
Wird eine Lebensmittelunverträglichkeit mein soziales Leben ruinieren?
Viele Menschen befürchten, aufgrund ihrer Lebensmittelunverträglichkeit als wählerische Esser wahrgenommen zu werden. Zudem haben sie Sorge, Einladungen zum Essen ablehnen oder soziale Anlässe meiden zu müssen, bei denen Beschwerden ausgelöst werden könnten. Das muss jedoch nicht der Fall sein. Immer mehr Restaurants, Cafés und Supermärkte berücksichtigen die Bedürfnisse von Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten und bieten entsprechende Speisen und Produkte an.
Darüber hinaus werden Lebensmittel, die frei von bestimmten Inhaltsstoffen sind, wie zum Beispiel glutenfreie, laktosefreie Produkte, immer beliebter. Dennoch sind verarbeitete „Frei von“-Produkte nicht automatisch die bessere Wahl. Häufig lohnt es sich, auf möglichst frische Lebensmittel zu setzen und die Zutatenlisten sorgfältig zu prüfen.
Können Lebensmittelunverträglichkeiten mit Enzymen oder Probiotika behandelt werden?
Studien deuten darauf hin, dass Verdauungsenzyme und Probiotika bei bestimmten Lebensmittelunverträglichkeiten unterstützend eingesetzt werden können, wenn sie gezielt angewendet werden. Ein bekanntes Beispiel ist das Enzym Laktase, das Menschen mit Laktoseintoleranz dabei helfen kann, Milchzucker besser zu verdauen.
Die meisten Lebensmittelunverträglichkeiten werden jedoch nicht durch einen ausgeprägten Enzymmangel verursacht. Auch die Einnahme von Probiotika allein behebt die zugrunde liegenden Ursachen der Beschwerden nicht zwangsläufig. Der effektivste Weg, die Symptome einer Lebensmittelunverträglichkeit zu reduzieren, besteht darin, die auslösenden Lebensmittel zu identifizieren, diese für einen bestimmten Zeitraum zu meiden und durch nährstoffreiche Alternativen zu ersetzen.